Historische Gebäude
Katholische Kirche St. Peter und Paul in Medebach
Die dreischiffige Hallenkirche ist die drittgrößte der Erzdiözese Paderborn. Sie wurde im Jahr 1857 errichtet und ist frei zugänglich. Sie ist in spätklassistischer aber auch früher neuromanischer Bauweise auf den den Grundmauern der ursprünglichen Kirche errichtet, die bei dem verheerenden Brand im Jahr 1844 den Flammen zum Opfer fiel.
Andreaskapelle in Medebach
Das älteste Gebäude der Kernstadt wurde 1341 erbaut und das Innere ist durch ein Tor sichtbar. Der Innenraum ist ein kleiner, einschiffiger Saal. Der Altar und die Ausstattung sind barock.
Kahlenkapelle in Medebach
Die Kapelle auf dem Kahlen liegt ca. 2 km westlich von Medebach und wurde 1717 von den Kreuzherren des Klosters Glindfeld erbaut. Durch einen Blitzschlag wurde die Kapelle im Jahre 1910 in Brand gesetzt und nur der kostbare marmorne Barockaltar konnte noch gerettet werden. 1912 wurde die Kapelle im neugotischen Stil wieder errichtet.
Barockkapelle St. Johannes in Berge
Die kleine Kirche aus dem Jahr 1696 beherbergt 12 Apostelbilder aus dem ehemaligen Kloster Glindfeld. Die Kirche aus einem Guss, damals im vorherrschenden Stil Barock erbaut, ist mit einer beachtlichen Innenausstattung versehen. Besonders hervorzuheben ist das Altarbild aus dem 18. Jahrhundert.
Backhaus in Berge
In dem alten Gemeindebackhaus wird noch regelmäßig Brot gebacken. Backfest ist jeweils am zweiten Samstag im August.
Kirche St. Johannes Baptist in Deifeld
Die Kirche ist erbaut auf den Resten einer römischen Pfeilerbasilika aus dem Jahr 1237. Der älteste Teil der Kirche mit dem wuchtigen Westturm stammt aus dem ersten Drittel des 13. Jahrhunderts.
Backhaus in Deifeld
In dem restaurierten Backhaus wird mehrmals im Jahr Steinofenbrot gebacken.
Kloster und Gut Glindfeld
Das im Jahr 1298 erbaute Kloster Glindfeld beherberte zunächst die aus Küstelberg stammenden Augustinerinnen, die bis 1499 dort lebten. Danach wurde das Kloster dem Kreuzherren-Stift übertragen, dessen Mönche das Kloster zu seiner wirtschaftlichen und kulturellen Blüte führten und damit das Leben der gesamte Region um Medebach herausragend prägten, besonders während der Auseinandersetzungen im 30-jährigen Krieg mit dem protestantischen Waldeck. Bereits im Jahr 1804 wurde das Kloster aufgelöst, die Kirche abgerissen und das Gut verkauft. Heute befindet sich die gesamte Anlage im Privatbesitz. Einmal monatlich werden in einer um die Jahrhundertwende errichteteten Villa klassische Musikveranstaltungen abgehalten.
Weitere Informationen zu den Konzerten
Weitere Informationen zum Kloster
St. Laurentius-Kapelle in Glindfeld
Nach Aufgabe des Klosters Glindfeld wurde die Kapelle im Jahr 1885 für die Glindfelder Bürger erbaut. Die Kapelle ist in der Regel geöffnet.
Haus Ewers in Küstelberg
In der ehemaligen Herberge an der Heidenstraße aus dem Jahr 1748 hat auch die Kochbuch-Autorin Henriette Davidis zeitweilig gelebt. Das Haus befindet sich in Privatbesitz.
St. Nikolaus Kirche in Referinghausen
Die Kirche wurde im Jahr 1797 erbaut und beherbergt eine Sitzmadonna aus dem 13. Jahrhundert sowie eine Doppelmadonna und Altar aus dem 18. Jahrhundert.
Hof Fresen in Titmaringhausen
Der Fachwerkhof aus dem Jahr 1768 mit Speicher aus dem Jahr 1658 stellt eines der schönsten Gebäude im Stadtgebiet dar und ist noch bewohnt.
Kreuzwege und Bildstöcke in Dreislar, Referinghausen, Deifeld, am Kahlen und in Düdinghausen
Historische Kreuzwege und Bildstöcke sind in Medebach vielerorts zu finden und bewahren ein Stück Vergangenheit entlang von reizvollen Wanderwegen. Mancher Kreuzweg wird von einer grandiosen Aussicht gekrönt, so wie in Düdinghausen, wo Sie einen Fernblick über die Dörfer von Medebach genießen können.
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